Aktuell

Herbstsession 2016: ZGB-Revision schafft bessere Grundlage für einen unmittelbaren und wirksamen Kindesschutz

Die eidgenössischen Räte befassen sich in der Herbstsession unter anderem mit der Revision des Zivilgesetzbuches: Die Revision verbessert die Grundlage für einen unmittelbaren und wirksamen Schutz von gefährdeten oder gar misshandelten Kindern, indem die Melderechte von Berufsgeheimnisträgerinnen und -trägern vereinfacht und die Meldepflichten schweizweit einheitlich geregelt werden. Eine Erleichterung des Melderechtes erhöht die Meldebereitschaft und verbessert so den Kindesschutz. Zudem stärkt die Revision die Bedeutung des freiwilligen Kindesschutzes – ein wichtiger Pfeiler im schweizerischen Kindesschutzsystem.

Kinderschutz Schweiz unterstützt den Beitritt zum dritten Fakultativprotokoll zum Übereinkommen über die Rechte des Kindes wie auch die Forderung nach der Schaffung eines Kompetenzzentrums für die Förderung der Medienkompetenz von Kindern und Jugendlichen.

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Neues praxisorientiertes Handbuch «Kinderhandel. Prävention, Identifizierung und Betreuung minderjähriger Opfer» erschienen

Nur wenn ein Kind als Opfer von Kinderhandel identifiziert wird, kann es die nötige Betreuung und Unterstützung erhalten. Das praxisorientierte Handbuch «Kinderhandel. Prävention, Identifizierung und Betreuung minderjähriger Opfer» von Kinderschutz Schweiz zeigt erstmals auf, wie das Kindeswohl gewährleistet werden kann.

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Menschenrechte – auch die der Kinder – sind nicht verhandelbar! Deshalb zeigen wir der Anti-Menschenrechts-Initiative die rote Karte!

Ist die in der UNO-Kinderechtskonvention festgeschriebene menschenrechtliche Schutzpflicht gegenüber Minderjährigen in der Schweiz verhandelbar? Wer sich mit der Volksinitiative "Schweizer Recht statt fremde Richter" oder kurz der Anti-Menschenrechts-Initiative (AMI) auseinandersetzt, kommt um diese Frage nicht herum. Die Antwort von Kinderschutz Schweiz darauf ist Nein! Sie ist unantastbar: Menschenrechte – auch die der Kinder – sind nicht verhandelbar!

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Themen

Häusliche Gewalt

Häusliche Gewalt bedeutet für die betroffenen Kinder immer psychische Misshandlung. Sie leiden unter grossen seelischen Belastungen und erleben Gefühle von Angst, Mitleid, Erstarrung und Hilflosigkeit. Die spezifische Situation von Kindern im Kontext häuslicher Gewalt ist in den Fokus zu rücken. Mehr

Ursachen von Gewalt gegen Kinder

Vernachlässigung ebenso wie psychische, physische oder sexuelle Gewalt kannn die kindliche Entwicklung massiv beeinträchtigen und schwerwiegende Folgen haben. Mehr

Sexuelle Gewalt

Sexuelle Gewalt ist kein seltenes Phänomen, sondern ein Thema, mit dem ein grosser Teil der Kinder und Jugendlichen konfrontiert wird. Mehr